Aller Anfang ist schwer. Oft hat dieses Sprichwort sich bereits bewahrheitet. So ist es auch, wenn man Klavier spielen lernen möchte. Worin vor allem die Schwierigkeit begründet ist, scheint wohl die Komplexität des Klavierspielens selbst zu sein, aber ebenfalls die damit verbundenen Grundlagen der Musiktheorie. Wer sich vornimmt, dieses Tasteninstrument zu beherrschen, aber noch gar keine Vorstellung davon hat, was auf ihn zukommt, sollte sich folglich empfehlenswerter Weise zunächst mit der Musiktheorie befassen. Dazu gehört auch das Notenlesen. Zwar muss man nicht zwingend Noten lesen können, jedoch wird man nicht drumherum kommen, wenn man sich einen Klavierlehrer sucht und Klavierstücke auch vom Blatt spielen will.
Hier nähern wir uns dann auch schon des Pudels Kern, denn man muss sich vorab selbstverständlich die Frage stellen, welchen Anspruch man letztlich an das Klavierspielen hat. Sprich, inwieweit will man Klavier spielen lernen? Will man als Pianist in großem Orchester vor einem breiten Publikum besonders virtuos mit den Tasten zaubern können? Hat man eher vor, als Entertainer in Bars und Hotels mit Jazzakkorden und Blues-Tonleiter geschickt am Flügel zu überzeugen? Oder reicht es einem, auf privaten Partys sein semiprofessionelles Können unter Beweis zu stellen? Vielleicht reicht es einem aber auch, einfach seine Fähigkeiten zu erweitern und das Klavierspielen nur für sich zu können, um hin und wieder mal mit der Familie oder Freunden zu musizieren.
Auch von vielen individuellen Faktoren hängt es folglich ab, inwieweit man Klavier spielen lernen will. Ist man begabt, hat die Musiktheorie begriffen und außerdem verstanden, worauf es beim Klavierspielen ankommt, stehen die Chancen sogar ganz gut, sich das Klavierspielen selbst beibringen zu können. Allerdings muss man sich im Klaren darüber sein, dass das Erlernen des Instruments dann viel mehr Zeit in Anspruch nimmt. Mit einem Klavierlehrer hat man zwar mehr Kosten, jedoch lässt sich Lernzeit einsparen, da ein erfahrener Musiklehrer weiß, wie man am besten übt.
Sofern man Klavier spielen lernen will – ob mit oder ohne Klavierlehrer –, sollte man allerdings die musiktheoretischen Grundlagen während des Übens beziehungsweise des Klavierunterrichts stets notieren, um eben das Wissen für die Praxis zu festigen. Schließlich ist bekannt, dass man sich Dinge besser merken kann, wenn sie mitgeschrieben werden. Klavier spielen lernen bedeutet neben der praktischen Anwendung folglich auch, Akkorde, Umkehrungen, Stimmführung, Tonleitern sowie Tonskalen schriftlich festzuhalten. Idealerweise lässt sich das mit einem speziellen Notizbuch realisieren, da es darauf abgestimmt ist, relevantes Klavierspielwissen aufzunehmen. So stehen neben einem allgemeinen Notiz-Bereich auch Klavier-Notensysteme und Klaviatur-Abbildungen zur Verfügung, in die man beispielsweise Akkorde oder Umkehrungen markieren kann. Praktisch ist weiterhin, dass sich in einem begleitenden Notizbuch eintragen lässt, was zuhause speziell geübt werden sollte, um effektiv Klavier spielen lernen zu können.
Kaufempfehlung:
Klavierunterricht - Begleitendes Notizbuch oder Piano Lessons - Companion Notebook
Wie sind eure Erfahrungen mit dem Klavierspielen? Wie lange seit ihr dabei? Nehmt ihr Klavierunterricht bei einem entsprechenden Musiklehrer? Oder gestaltet ihr eure Klavierstunden selbst? Seit ihr Anfänger? Oder habt ihr demnächst vor, Klavier spielen lernen zu wollen?
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